Was dich erwartet
Im Einzelunterricht passe ich Inhalte, Tempo und Methodik ganz an dich an – egal ob Anfänger oder Fortgeschrittene. Wir arbeiten an Technik, Improvisation, Skalen, Rhythmus und vor allem daran, deinen eigenen, authentischen Ausdruck zu finden.
Mir ist es absolut wichtig, dass du deine Intuition zur Musik wiederfindest – das ist der Kern der Arbeit, damit du irgendwann ganz allein musizieren kannst.
Der Unterricht findet je nach Wunsch bei mir in Althengstett, bei dir vor Ort oder online statt. Instrumente können bei Bedarf gestellt werden.
Das sagen meine Schüler
Meine Methode
Musik ist für mich weit mehr als Technik, Theorie oder das korrekte Spielen von Noten. Mein Unterricht basiert auf einem einfachen Prinzip: Intuition vor Theorie.
Viele Menschen haben irgendwann aufgehört, Musik zu machen, weil sie gelernt haben, alles zu analysieren. Sie denken über Noten, Regeln und Fehler nach, anstatt den Klang direkt zu erleben. Doch Musik beginnt nicht im Kopf – sie beginnt im Hören, Fühlen und Erleben.
Deshalb lernst du bei mir zunächst, deinem Gehör, deiner Wahrnehmung und deinen Händen zu vertrauen. Wir entdecken gemeinsam, wie einzelne Töne wirken, wie Rhythmen entstehen und wie aus einfachen Klängen echte Musik wird. Die Theorie kommt später – genau dann, wenn sie hilfreich ist und aus der praktischen Erfahrung heraus Sinn ergibt.
Die Handpan eignet sich besonders gut für diesen intuitiven Ansatz. Durch ihre harmonische Stimmung entsteht bereits nach kurzer Zeit ein musikalischer Flow. Du musst keine Noten lesen können und keine musikalischen Vorkenntnisse mitbringen. Stattdessen entwickelst du ein Gefühl für Rhythmus, Melodie und Ausdruck – ganz natürlich und in deinem eigenen Tempo.
Mein Handpan-Unterricht vermittelt nicht nur Spieltechniken, sondern vor allem die Fähigkeit, frei und kreativ mit dem Instrument umzugehen. Ziel ist es, dass du selbstständig musizieren und deinen eigenen musikalischen Ausdruck finden kannst.
Auch im Klavierunterricht spielen wir von Anfang an echte Musik – keine trockenen Fingerübungen, kein stures Notenlernen. Musiktheorie ist ein wichtiger Kern des Unterrichts, kommt aber erst dann ins Spiel, wenn sie aus der Praxis heraus Sinn ergibt.
Im Mittelpunkt steht, mehr Herz und Gefühl zu den Noten zu entwickeln. Du lernst, dein Gehör zu schulen – zu hören, was du spielst, zu spüren, wie es wirkt, und irgendwann frei und ausdrucksstark zu musizieren, ganz ohne im Kopf zu bleiben. So entsteht ein nachhaltiger Zugang zum Klavier, der Freude macht und langfristig trägt.
Ich unterrichte in meinem Studio in Althengstett bei Calw – im nördlichen Schwarzwald, mitten in Baden-Württemberg. Der Unterricht ist bequem erreichbar aus Pforzheim, Böblingen, Herrenberg, Nagold, Leonberg und der gesamten Region Nordschwarzwald. Teilnehmer kommen auch aus Stuttgart, Karlsruhe und dem weiteren Süddeutschland. Auf Wunsch sind auch Online-Stunden oder Unterricht bei dir vor Ort möglich.
Mein Ziel ist nicht, dass du einfach nur Lieder nachspielst. Ich möchte dir helfen, Musik wieder als etwas Natürliches zu erleben – als Sprache, die bereits in dir vorhanden ist.
Musiktheorie
Musiktheorie ist kein trockenes Regelwerk – sie ist die Sprache, die erklärt, warum Musik so klingt wie sie klingt. Drei Grundpfeiler tragen alles: Melodie (die singbare Linie), Harmonie (wie Noten zusammenklingen) und Rhythmus (der zeitliche Puls). Darauf aufbauend entstehen Tonleitern, Akkorde und Tonarten.
Tonleitern sind Reihen von Noten in einem bestimmten Muster aus Ganz- und Halbtönen. Die zwei Grundtypen – Dur und Moll – geben Musik ihren Charakter: Dur klingt offen und hell, Moll eher nachdenklich und tief. Genau diese Unterschiede machen wir im Unterricht direkt hörbar – auf der Handpan oder am Klavier.
Ein Akkord entsteht, wenn mindestens drei Noten gleichzeitig klingen. Der Abstand zwischen den Noten – das Intervall – bestimmt den Charakter des Akkords. Ein Dur-Dreiklang klingt stabil und offen, ein Moll-Dreiklang weicher und emotionaler. Darüber hinaus gibt es verminderte und erweiterte Akkorde, die Spannung erzeugen oder auflösen.
Akkordfolgen – also Sequenzen aus mehreren Akkorden – sind das Fundament fast jeden Songs. Im Unterricht lernst du, warum bestimmte Akkorde zusammenpassen, wie du eigene Folgen aufbaust und wie du dieses Wissen direkt auf dein Instrument überträgst – ohne auswendig zu lernen, sondern durch Verstehen.
Der Quintenzirkel
Außenring: Durtonarten · Innenring: parallele Molltonarten
Der Quintenzirkel zeigt auf einen Blick, welche Tonarten miteinander verwandt sind und welche Akkorde gut zusammenpassen. Im Unterricht nutzen wir ihn als Landkarte: Einmal verstanden, öffnet er dir eine ganz neue Art, Musik zu lesen – und zu fühlen.